DIE ZUVERLÄSSIGE BASIS FÜR TRAGFÄHIGE LÖSUNGEN

Prüfungstätigkeit nach Gesetz und gesondertem Auftrag

Nach § 319 Abs. 1 HGB können Jahresabschlüsse und Lageberichte prüfungspflichtiger mittelgroßer Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder Personenhandelsgesellschaften von vereidigten Buchprüfern oder Buchprüfungsgesellschaften geprüft werden. Voraussetzung ist weiter die Teilnahme an der Qualitätskontrolle nach § 57a der Wirtschaftsprüferordnung. Daneben sind vereidigte Buchprüfer nach der Wirtschaftsprüferordnung (§ 129 WPO) befugt, Bestätigungen und Feststellungen aufgrund gesetzlicher Vorschriften vorzunehmen.

Weiter sind sie befugt,

- unter Berufung auf den Berufseid auf den Gebieten des betrieblichen Rechnungswesens (Buchführung, Bilanzierung, Überschussrechnung, Gewinnermittlung usw.) als Sachverständige aufzutreten,

- in wirtschaftlichen Angelegenheiten zu beraten und fremde Interessen wahrzunehmen

- treuhänderisch Vermögen zu verwalten.

Aus diesen Befugnissen ergibt sich weiter die Erfahrung und notwendige Kenntnis, um als Sachverständiger in Insolvenz- und Insolvenzantragsverfahren oder im Auftrag der Geschäftsleitung oder berechtigter Dritter (Gesellschafter, Kreditinstitute, Gläubiger)

- das Vorliegen von Insolvenzgründen zu überprüfen,

- die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu ermitteln,

- die Aufbringung und Erhaltung des Stammkapitals zu kontrollieren,

- Schlussrechnungen des Insolvenzverwalters im gerichtlichen Auftrag zu überprüfen,

- in Strafverfahren oder strafrechtlichen Ermittlungsverfahren die Frage zu beurteilen, ob rechtzeitig Insolvenzantrag gestellt wurde oder zu welchem Zeitpunkt die Insolvenzreife eines Unternehmens gegeben war.